Ich hoffe inständig, dass beim Erscheinen des Magazins hier nicht eigentlich ein Nachruf stehen müsste. Steve Jobs ist schwer krank und alleine seine Abwesenheit gereicht den Aktienkursen zum Absturz und Millionen weltweiten Apple-Fanatics zur Sorge um ihren Guru. Beides nicht ganz zu Unrecht. Steve Jobs ist die personifizierte Innovation. Die Produkte, die Apple in den vergangenen Jahren so erfolgreich gemacht haben, werden allesamt seinem unermüdlichen Trieb zum Neuen zugeschrieben.
Galileo Galilei, Leonardo da Vinci, Einstein und eben Steve Jobs dachten und denken Dinge, die andere für undenkbar und natürlich auch unmachbar halten. Und selbst wenn nicht allen vorgenannten der verdiente Ruhm zu Lebzeiten vergönnt war, sie haben – jeder auf seine Art – die Menschheit verändert.
Innovatoren sorgen dafür, dass sich unsere Erde weiter dreht. So bleibt übergewichtigen Rauchern der Glaube an den Fortschritt in der Medizin oder war das angekündigte Waldsterben zwar ein hörbarer Aufschrei der Natur, letztendlich konnte aber auch diese Katastrophe durch Erfindungsreichtum abgewendet werden. Dieser Geist (die Gier nach Neuem, siehe Ausgabe 12/2010, Immobilien Magazin) existiert gottlob auch in der Immobilienwirtschaft.
Georg Stumpf, Rene Benko, Michael Griesmayer: Der eine wurde anfangs belächelt, weil „Türme in Wien nie so hoch sein werden“. Der andere argwöhnisch betrachtet. Und der dritte gab seinem Gebäude Tiernamen. Alle waren Sie mit Skepsis konfrontiert, haben ihren Willen gegen viel Widerstand durchgesetzt und letztendlich reiche Ernte eingefahren. Die drei sind natürlich nicht die einzigen. Aber Ihr Erfolg steht exemplarisch als Beweis für den notwendigen Mut zum Neuen.
Thats why: More Steve Jobs, auch in der Welt der Immobilien.
Donnerstag, 27. Januar 2011
Sonntag, 9. Januar 2011
darbo.
vor gar nicht allzu langer zeit wurde ich auf etat.at als prolokreativer bezeichnet, als ich meinte, daß mir die darbo werbung immer noch gefällt. na bitte, dann eben prolokreativer, weus eh wuascht is. und ich stehe dazu. der markenkern wird perfekt inszeniert, die bilder sind immer grandios und die musik ein anspruchsvoller ohrwurm.
es bleibt im kopf. es bleibt im bauch. und lockt die börse. so soll werbung sein.
postings für andere gute beispiele sind ausdrücklich erwünscht.
es bleibt im kopf. es bleibt im bauch. und lockt die börse. so soll werbung sein.
postings für andere gute beispiele sind ausdrücklich erwünscht.
Dienstag, 4. Januar 2011
ready to rumble.
Willkommen meine Damen und Herren zu diesem denkwürdigen, einzigartigen, unvergleichlichen Kampf zweier Giganten. Kämpfer ohne Furcht und ohne Gnade. Hochtrainiert, stählerne im Schweinwerferlicht glänzende Muskeln, absolute Entschlossenheit - die Schlacht kann beginnen. In der roten Ecke: Vernunft. Und in der blauen Ecke: Gefühl.
Das Duell beginnt im Morgengrauen. Die Kontrahenten stehen einander gegenüber und Gefühl landet seinen ersten Schlag gegen die Nieren: "Nur noch 5 Minuten schlafen..." Nach einem geschickten Konter der Vernunft gegen den Solarplexus wird das Gefühl kurz angezählt: "Gestriegelt und kampelt, im besten Anzug bereit für die Herausforderungen eines schönen Tages.". Gefühl taumelt in die Ecke und kehrt gestärkt durch frisches Adrenalin in die Mitte des Ringes zurück. Zwei aufeinanderfolgende Haken rauben Vernunft den Atem:"Koffer, beweg endlich die oide Kisten!" - "mmm, die Sonnenstrahlen kitzeln die Nase."
12 Stunden später taumeln die beiden durch den Ring. Sie umkreisen einander mit blutunterlaufenen Augen, die Glieder schmerzen, das einzige was sie noch auf den Beinen hält ist der Glauben an den eigenen Sieg. Ein Raunen geht durch die Menge und langsam, ganz langsam beginnt rhythmisches Klatschen. Das Crescendo des immer lauter werdenden Publikums setzt die letzten Kräfte frei. Die Menschen jubeln und schreien sich die Seele aus dem Leib. Gefühl richtet sich auf, hebt die Fäuste und setzt zum alles entscheidenen Schlag an. Die Faust landet mit voller Wucht mitten im Gesicht, Vernunft wankt und geht langsam zu Boden. Angezählt. Knockout.
Wie meistens übrigens, wenn Menschen Entscheidungen treffen. Der Kampf geht auf Biegen und Brechen. Und die Vernunft sorgt nur dafür, dass "der Gegner nicht überheblich" wird. Denn am Ende siegt immer das Gefühl.
Das Duell beginnt im Morgengrauen. Die Kontrahenten stehen einander gegenüber und Gefühl landet seinen ersten Schlag gegen die Nieren: "Nur noch 5 Minuten schlafen..." Nach einem geschickten Konter der Vernunft gegen den Solarplexus wird das Gefühl kurz angezählt: "Gestriegelt und kampelt, im besten Anzug bereit für die Herausforderungen eines schönen Tages.". Gefühl taumelt in die Ecke und kehrt gestärkt durch frisches Adrenalin in die Mitte des Ringes zurück. Zwei aufeinanderfolgende Haken rauben Vernunft den Atem:"Koffer, beweg endlich die oide Kisten!" - "mmm, die Sonnenstrahlen kitzeln die Nase."
12 Stunden später taumeln die beiden durch den Ring. Sie umkreisen einander mit blutunterlaufenen Augen, die Glieder schmerzen, das einzige was sie noch auf den Beinen hält ist der Glauben an den eigenen Sieg. Ein Raunen geht durch die Menge und langsam, ganz langsam beginnt rhythmisches Klatschen. Das Crescendo des immer lauter werdenden Publikums setzt die letzten Kräfte frei. Die Menschen jubeln und schreien sich die Seele aus dem Leib. Gefühl richtet sich auf, hebt die Fäuste und setzt zum alles entscheidenen Schlag an. Die Faust landet mit voller Wucht mitten im Gesicht, Vernunft wankt und geht langsam zu Boden. Angezählt. Knockout.
Wie meistens übrigens, wenn Menschen Entscheidungen treffen. Der Kampf geht auf Biegen und Brechen. Und die Vernunft sorgt nur dafür, dass "der Gegner nicht überheblich" wird. Denn am Ende siegt immer das Gefühl.
Donnerstag, 30. Dezember 2010
geil.
Leute, 2011 wird ein geiles Jahr. In bester Nostradamus Manier sei vorausgesagt:
1. Der Klimawandel kommt. Es wird endlich bei uns wieder warm und die Triestiner entscheiden in einem spontanen Volksbegehren als Enklave wieder zu Österreich gehören zu wollen. Damit haben wir endlich unseren verdienten Meerzugang wieder. Und die Triestiner Faymann statt Berlusconi - wenn sie das bedacht hätten, hätten sie sich womöglich anders entschieden.
2. Die Krise ist over and out. Nach Irland werden noch Portugal, Spanien, Italien, Belgien und Ungarn aufgepäppelt. Der Euro ist dann zwar nur mehr ein Viertel wert, dafür kommen amerikanische Touristen in Scharen und kaufen alles vom deutschen Kraftfahrzeug bis zum französischen Baguette. Die Stechuhr stöhnt in guter alter Tradition beim Stechen und wir spucken mal wieder in die Hände.
3. FK Austria Wien wird österreichischer Meister. Sorry Grüne, Sorry Dosen.
4. Es ist immer noch Friede in Europa. Alle schimpfen auf die EU und vergessen in ihrer Selbstzufriedenheit, dass uns der Verein die längste Phase ohne Krieg unter den Mitgleidsländern seit Menschengedenken beschert hat.
5. Der seelenlose Ziegelstein wird statt HC Strache Bundeskanzler. Erstens ist das besser, als wenn´s der Strache würde. Und zweitens auch besser als F&P, die humorlosen Moderatoren dieses Landes.
6. Am 11.11.11 ist der Teufel los.
Alles Gute und ein absolut geiles 2011 für Euch alle!
PS.: Ich freu mich über Eure Vorhersagen!
1. Der Klimawandel kommt. Es wird endlich bei uns wieder warm und die Triestiner entscheiden in einem spontanen Volksbegehren als Enklave wieder zu Österreich gehören zu wollen. Damit haben wir endlich unseren verdienten Meerzugang wieder. Und die Triestiner Faymann statt Berlusconi - wenn sie das bedacht hätten, hätten sie sich womöglich anders entschieden.
2. Die Krise ist over and out. Nach Irland werden noch Portugal, Spanien, Italien, Belgien und Ungarn aufgepäppelt. Der Euro ist dann zwar nur mehr ein Viertel wert, dafür kommen amerikanische Touristen in Scharen und kaufen alles vom deutschen Kraftfahrzeug bis zum französischen Baguette. Die Stechuhr stöhnt in guter alter Tradition beim Stechen und wir spucken mal wieder in die Hände.
3. FK Austria Wien wird österreichischer Meister. Sorry Grüne, Sorry Dosen.
4. Es ist immer noch Friede in Europa. Alle schimpfen auf die EU und vergessen in ihrer Selbstzufriedenheit, dass uns der Verein die längste Phase ohne Krieg unter den Mitgleidsländern seit Menschengedenken beschert hat.
5. Der seelenlose Ziegelstein wird statt HC Strache Bundeskanzler. Erstens ist das besser, als wenn´s der Strache würde. Und zweitens auch besser als F&P, die humorlosen Moderatoren dieses Landes.
6. Am 11.11.11 ist der Teufel los.
Alles Gute und ein absolut geiles 2011 für Euch alle!
PS.: Ich freu mich über Eure Vorhersagen!
Donnerstag, 23. Dezember 2010
zauberhaft.
es gibt ja menschen, die über alles jammern. in radio wien wurde über weihnachten getalkt. einer der anrufer darf frei zitiert werden: "jetzt woa i jeden saumstog in da scs, des is a wauhnsinn, de leit san so deppat, olle gengan einkaufen und ma hot nirgends sei ruah". Dass er theoretisch auch zuhause hätte bleiben können, na ja wäre wohl doch zuviel verlangt. und dann gabs in den letzten wochen unheimlich viel gestöhne über den weihnachtsstress und die viele arbeit und geschenke und so weiter. mitunter hörte man sogar den kommentar: weihnachten gehört abgeschafft!
wehe! ich liebe weihnachten. wir menschen denken zumindest einmal im jahr daran, anderen eine freude zu machen. bei vielen regt sich das soziale gewissen und den ärmsten der armen wird wenigstens einmal im jahr geholfen. ab ende november befinden wir uns kollektiv in feierlaune. menschen, die sich gerne haben, rücken zusammen und fühlen sich wohl miteinander. kinderaugen funkeln, wenn sie vom christkind - oder meinetwegen sogar vom weihnachtsmann - sprechen. und und und.
weihnachten ist einfach zauberhaft.
wishing you all a very merry christmas!!!
wehe! ich liebe weihnachten. wir menschen denken zumindest einmal im jahr daran, anderen eine freude zu machen. bei vielen regt sich das soziale gewissen und den ärmsten der armen wird wenigstens einmal im jahr geholfen. ab ende november befinden wir uns kollektiv in feierlaune. menschen, die sich gerne haben, rücken zusammen und fühlen sich wohl miteinander. kinderaugen funkeln, wenn sie vom christkind - oder meinetwegen sogar vom weihnachtsmann - sprechen. und und und.
weihnachten ist einfach zauberhaft.
wishing you all a very merry christmas!!!
Donnerstag, 9. Dezember 2010
pisa
der schiefe turm gerät in vergessenheit, dafür ist die leseschwäche der österreichischen kinder in aller munde. und aus heutiger sicht ist das natürlich auch ein bedauernswerter zustand. aus der sicht eines menschen, der 2025 lebt aber möglicherweise sogar etwas ganz natürliches.
unsere kids verbringen sehr viel zeit mit fernsehen und computern. auf denen sie wiederum informationen über bewegte bilder wahrnehmen. und vielleicht ist das ja das morgen: niemand liest mehr 658 seiten wälzer sondern alle sehen filme. keiner quält sich mehr durch koreanisch-japnisch-deutsch kaudergewelschte gebrauchsanleitungen für videorecorder sondern erfasst nach einem 3 minuten video die wichtigsten informationen. keiner schreibt mehr weblogs, sondern spricht in die kamera. und lesen und schreiben selbst wird zur wissenschaft für einige auserwählte so wie es beispielsweise mathematik über die vier grundrechnungsarten hinaus zum teil heute schon ist (wer ausser 16-19-jährigen gymnasiasten, deren lehrer, und die teilnehmer und organisatoren von mathematik zweigen an den hochschulen weiss denn wirklich wozu differentialrechnungen gut sind?).
oder es wird alles ganz anders. fakt ist: eindimensionale kommunikation über das geschriebene wort ist geschichte. ob uns das passt, oder nicht.
unsere kids verbringen sehr viel zeit mit fernsehen und computern. auf denen sie wiederum informationen über bewegte bilder wahrnehmen. und vielleicht ist das ja das morgen: niemand liest mehr 658 seiten wälzer sondern alle sehen filme. keiner quält sich mehr durch koreanisch-japnisch-deutsch kaudergewelschte gebrauchsanleitungen für videorecorder sondern erfasst nach einem 3 minuten video die wichtigsten informationen. keiner schreibt mehr weblogs, sondern spricht in die kamera. und lesen und schreiben selbst wird zur wissenschaft für einige auserwählte so wie es beispielsweise mathematik über die vier grundrechnungsarten hinaus zum teil heute schon ist (wer ausser 16-19-jährigen gymnasiasten, deren lehrer, und die teilnehmer und organisatoren von mathematik zweigen an den hochschulen weiss denn wirklich wozu differentialrechnungen gut sind?).
oder es wird alles ganz anders. fakt ist: eindimensionale kommunikation über das geschriebene wort ist geschichte. ob uns das passt, oder nicht.
Freitag, 3. Dezember 2010
jetzt noch neuer
Neues Handy. Neue Ski. Neues Auto. Neues Alles. Juhu, Weihnachten steht vor der Tür und mitten in die – hoffentlich - letzten Krisenausläufer von den britischen Inseln platzen wir mit unserem Konsumrausch. Michael Niavarani setzt sich in einem seiner Kabarettprogramme (http://www.youtube.com/watch?v=Ia5UBFTGx5U) sehr kritisch und humorvoll mit unserem Drang auseinander, etwas Neues zu brauchen und analysiert, dass uns der Nutzen der Dinge eh nur eingeredet wird.
Trotzdem ich Niavarani-Fan bin, schleudere ich ihm nun aber ein klares „Nein“ entgegen. Wir selbst sind es, die nach Veränderung streben. Schon kleine Kinder lassen Spielzeuge nach wenigen Stunden wieder liegen und wenden sich anderen spannenderen Aufgaben zu.
Und ich behaupte sogar, dass die Gier nach Neuem, die NEUgier, der Motor allen Fortschritts ist. Ohne Neugier kein Rad, keine Glühbirne und schon gar keine Energiesparlampe, keine Nähmaschine, keine Solarkraft. Ohne Neugier würden bärtige Höhlenmenschen immer noch Ihre Frauen an den Haaren hinter herziehen.
Und hier beißt sich die Katze in den Schwanz. Weil wir Konsumenten auf das Wort „Neu“ wie der sagenhafte Pawlowsche Hund reagieren, nützen das die Kreativ-Magier natürlich gnadenlos aus. Und sorgen für volle Kassen in den Einkaufsstraßen aber auch bei Immobilienentwicklern, die immer neue, schönere, nachhaltigere, effizientere Gebäude auf den Markt bringen.
Und es stimmt ja auch. Neue Aufgaben sind herausfordernd, neue Produkte sind spannend und eröffnen oft neue Möglichkeiten. In diesem Sinne: Auf zu neuen Ufern!
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